Endlich Container

Die Baugenehmigung für die Erweiterungscontainer für die Erich Kästner-Grund- und Mittelschule liegt vor. Die Container können jetzt errichtet werden, um den Raummangel zu beheben. Mittelfristig soll die Schule erweitert werden, eine Bedarfsstudie dazu ist in Arbeit.

 

Wasser marsch!

Die 2500 Wasserzähler in den Haushalten der Gemeinde sollen digital umgerüstet werden. Der Umwelt-, Energie- und Verkehrsauschuss beschloss, entsprechende Gelder in den Haushalt des kommenden Jahres einzustellen. Vorteil: Die Wasserwerke können punktgenau nachvollziehen, ob in Haushalten Lecks oder Unregelmäßigkeiten bestehen und die betroffenen Bürger*innen entsprechend informieren. Das Wasserwerk liest die Funkzähler von der Straße aus ab, die Bürger*innen müssen nichts weiter tun. Damit werden die nach Angaben des Wasserwerks doch recht umfangreichen Fehlmeldungen und Schätzungen durch Nicht- oder Falschmeldungen vermieden. Das hilft vor allem dem Wasserwerk, das dadurch nachvollziehen kann, ob Fördermenge und Verbrauch übereinstimmen. Damit könnten Verluste wie Rohrbrüche, aber auch Wasserklau entdeckt werden. Bürger*innen können die Funkfunktion ausstellen und den Zähler weiter selbstständig ablesen. Welche Zähler genau eingebaut werden, entscheidet der Gemeinderat noch. Ziel ist es, ab April 2023 mit dem Austausch zu beginnen.

 

Neue Radstellplätze

Wer durch die Gemeinde fährt, kennt das Problem: Fahrradständer sind Mangelware. Riesiger Nachholbedarf in der Gemeinde. Das Ingenieurbüro Gevas, das derzeit ein Radkonzept für Höhenkirchen-Siegertsbrunn erarbeitet, hat Radstellplätze im gesamten Gemeindegebiet untersucht und nach einem Punktesystem (Witterungsschutz, Schutz vor Schäden am Rad und Diebstahl, Abstand, Sicherheit) bewertet. Nur am Kindergarten Farbenkiste wurde die volle Punktzahl erreicht – als einzige öffentliche Anlage im Ort. Nicht gut abgeschnitten haben u.a. die Radstellplätze am Rathaus, die auch zu den ersten Projekten gehört, die angepackt werden sollen. Für den Haushalt werden dafür 95.000 Euro eingestellt. Offen ist noch die finale Ausgestaltung der Stellplatzsatzung, in der Fahrradständer für Neubauten verpflichtend vorgeschrieben werden. Wir Grüne kämpfen dabei um jeden Stellplatz für Fahrräder, aber auch für Tretroller (Schulen, Kitas/Hort, Bluebox) und Lastenräder.

Zur Förderung des Radverkehrs soll der Weg durch den Höhenkirchner Forst nach Oberpframmern geteert werden. Damit wird die Strecke zum Beispiel zum Steinsee deutlich attraktiver – auch die Bürger:innen, die aus Oberpframmern kommend zur S-Bahn wollen, finden bessere Bedingungen. Die Straße bleibt für den Durchgangsverkehr gesperrt, nur Land- und Forstwirtschaftsfahrzeuge dürfen passieren. Um zu verhindern, dass Autofahrer verbotenerweise die Straße als Abkürzung missbrauchen, wird überlegt, Poller zu errichten. Offen ist noch, wie genau und in welcher Breite die Straße asphaltiert werden soll. Die Grünen begrüßen die Vorlage der Verwaltung, Recyclingbeton zu nutzen, der sogar preislich günstiger ist, als der reguläre Asphalt.

Achtung Raser

Im Gemeindegebiet sind vermehrt Raser unterwegs, die in der Nacht auf der Bahnhofstraße und auf den Ausfallstraßen Richtung Harthausen, Hohenbrunn, Wächterhof und der Umgehungsstraße mit weit überhöhter Geschwindigkeit fahren. Die Grünen schließen sich der Forderung der CSU an, die Verkehrsüberwachung auch nachts einzusetzen, um hier eine gewisse Abschreckung zu erzeugen. Hier soll auch der Radverkehr mit einbezogen werden. Denn es häufen sich die Fälle von Radfahrer*innen, die in der Dunkelheit ohne Licht und teilweise auf der falschen Straßenseite fahren. Im nächsten Haushalt sollen Gelder für noch mehr freiwillige Geschwindigkeitsmesser eingestellt werden, die Autofahrer auf die gefahrene Geschwindigkeit hinweisen.

 

Für die Fraktion: Dorothee Stoewahse

Die namentlich gekennzeichneten Beiträge stellen eine Auswahl der Tagesordnungspunkte dar und spiegeln die subjektive Sicht der schreibenden Räte und Rätinnen wieder. Die weitere Berichterstattung findet sich in der Tagespresse und im Gemeindeblatt. Öffentliche Beschlüsse werden bald auch im Bürgerinformationssystem einsehbar sein.

 

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