Wir Grünen fordern, dass die Klimaschutzgemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn ein Konzept erwarbeitet, um ein zukünftiges Gewerbegebiete nach nachhaltigen Gesichtspunkten auszurichten. Als Leitlinie dient das „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ (QNG) der Bundesregierung, das neben ökologischen auch ökonomische und soziokulturelle Faktoren umfasst.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn befindet sich auf dem Weg zur Klimaschutzgemeinde. Die Ansiedelung von Gewerbe ist wichtig, um mit den zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen die ehrgeizigen Ziele der Gemeinde z.B. beim Aufbau einer regenerativen Energieversorgung umzusetzen. Um die negativen Folgen von Gewerbegebieten (Versiegelung, Verkehr, Emissionen) auf ein Minimum zu begrenzen und die Gemeinde gleichzeitig zukunftsfähig aufzustellen, ist eine sorgfältige Planung entscheidend.

Die Recherche zeigt, dass ausdrücklich auf Nachhaltigkeit ausgelegte Gewerbegebiete in Deutschland Mangelware sind und insofern für eine Gemeinde ein Alleinstellungsmerkmal darstellen. Höhenkirchen- Siegertsbrunn kann sich von den Angeboten umliegender Kommunen positiv absetzen und wird so für eine bestimmte Art von innovativen, an Nachhaltigkeit interessierten Unternehmen attraktiv – hochwertiges Gewerbe, das gut zu uns als Klimaschutzgemeinde passt.

Vorgaben für nachhaltiges Bauen und Wirtschaften werden zu einem Pluspunkt, den die Gemeinde gezielt für Eigenwerbung einsetzen kann. Die Förderung nachhaltiger Bebauung zahlt zudem auf die Klimaschutzziele ein, die sich Bund, Land und Landkreis gesetzt haben.

 

Der Antrag im Wortlaut: Konzeptentwicklung für nachhaltiges Gewerbegebiet

 

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